Moore - Lebensraum für Flora und Fauna

Moore sind besondere Landschaften mit großer Bedeutung für Klima, Wasser und Biodiversität.Sie können CO₂ speichern, Wasser regulieren und Lebensräume schaffen. Dadurch spielen sie eine wichtige Rolle für unsere Zukunft.

Der Haken hinter Förderungen.

Torsten Galke, Produktentwickler bei „Moor and more”, spricht in diesem Clip über die bürokratische Seite des Moorschutzes. Wer Fördergelder beantragen und verwalten muss, investiert einen erheblichen Teil seiner Zeit in Verwaltungsarbeit statt in die eigentliche Arbeit. Für kleine Unternehmen wie „Moor and more” ist das eine echte Herausforderung – und bremst aus, was eigentlich vorangebracht werden soll.


Wasser rein, Ertrag raus? 

Folge 3 geht der Frage nach, wie Landwirtschaft auf wiedervernässten Moorböden aussehen könnte. Gemeinsam mit Landwirt*innen schauen wir auf Anpassungen im bestehenden System: leichtere Rinderrassen wie Jersey oder Galloway, Wasserbüffel für Mozzarella, Pferdeheu vom Feuchtgrünland – möglich, aber schnell an wirtschaftlichen Grenzen. Einen weiteren Ansatz liefert die Paludikultur: Landwirtschaft mit Pflanzen, die Nässe brauchen. Schilf für Reetdächer, Rohrkolben als Dämmstoff, Biomasse für Möbelplatten oder sogar Bioplastik. Der Paludi-Begriff wurde in Greifswald geprägt und ist heute weltweit etabliert, doch zwischen Forschung und wirtschaftlicher Realität liegt noch ein weiter Weg. Dazu kommt die Frage: Reichen 30 Zentimeter unter Flur als politisches Ziel, wenn die oberen Bodenschichten dabei weiter CO₂ ausstoßen? 

Mit Johannes Funke, Lukas Landgraf, Stephan Warnke, Lena Kolpo, Marc de la Barré, Juliane & Sebastian Petri, Laura Wiegand, Anke Herrmann, Thorsten Galke und Jennifer Merten.

Nächste Folge: Wo liegen die Probleme auf dem Weg zur Umsetzung und was sagen Anwohner*innen, wenn ihre Gebiete geflutet werden?


Entwässerte Moore stoßen jährlich 53 Millionen Tonnen CO₂ aus – das sind rund 7 Prozent aller deutschen Emissionen.

Die Lösung klingt einfach: Wasser zurück in die Moore. Doch so einfach ist es nicht. In Folge 2 fragen wir: Woher soll das Wasser kommen, wenn es ohnehin immer weniger regnet? Wer entscheidet, wohin es fließt? Und was bedeutet Wiedervernässung für die Landwirtschaft, die auf genau diesen Flächen wirtschaftet? Wir sprechen mit Landwirt*innen, die beobachten, wie ihre Böden austrocknen und mit Wasser- und Bodenverbänden, die mit maroden Stauanlagen kämpfen. Dazu: Warum ein trockenes Moor wie ein trockener Schwamm ist, was Agroforstsysteme leisten können und warum Deutschland seine Klimaziele ohne nasse Moore kaum erreichen wird. Mit Lena Kolpo, Lukas Landgraf, Marc de la Barré, Juliane und Sebastian Petri, Stephan Warnke, Jennifer Merten, Ivonne Schulz, Stephan Reimann, Anke Herrmann, Thomas Hartmann und Laura Wiegand.

In der nächsten Folge: Was kann man auf nassen Flächen noch anbauen und – lohnt sich das?


Was genau ist eigentlich ein Moor und warum sollte uns das interessieren? 

In der ersten Podcast-Folge von terrathesis klären wir die Grundlagen: Warum sind Moore mehr als einfach nur nasse Böden? Wie schafft es eine 30 Zentimeter dicke Torfschicht, den Kohlenstoff von Jahrtausenden zu speichern? Und was passiert, wenn wir diesen natürlichen Kreislauf unterbrechen? Gemeinsam mit Lena Kolpo, Laura Wiegand, Vera Luthardt, Jennifer Merten, Martin Szaramowicz und Lukas Landgraf blicken wir auf die Geschichte der Moorentwässerung in Deutschland – von der landwirtschaftlichen Urbarmachung bis zur CO₂-Freisetzung, deren Ausmaß lange unterschätzt wurde."


Neue Inhalte am 24.06.!

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